Ein schulisches Jubiläum reiht sich an das nächste. Am 10. Januar fand nun das alljährliche Dreikönigsturnier des Fördervereins schon zum 35-sten Mal statt, ursprünglich ins Leben gerufen von Karl-Heinz Hoffmann, der auch diesem Jubiläumsturnier beiwohnte. Und es war ein richtiges Rekordturnier: Noch nie hatten so viele Mannschaften teilgenommen, ganze 14 Teams. Und noch nie waren unglaubliche fünf Schülerteams am Start.
Aufgrund der großen Beteiligung wurde jede Begegnung auf Zeit gespielt. Jede Mannschaft spielte in der Vorrunde in ihrer Gruppe gegen die sechs anderen Mannschaften. Die beiden Gruppenersten qualifizierten sich für das Halbfinale. Schließlich standen noch die Platzierungsspiele an. Aufgrund des digitalen Turnierplan war alles genau durchgetaktet und auch die Auswertung war stets aktuell und konnte von allen per QR-Code live mitverfolgt werden, auch in der Mensa und von den Fans zu Hause.
In der Cafeteria boten die Schülerinnen und Schüler des Abiturjahrgangs in Kooperation mit dem Elternbeirat Getränke und Speisen an und luden so auch zum Gespräch ein. Beim Dreikönigsturnier geht es ja vor allem auch um das Zusammenkommen der Schulfamilie, zu der natürlich auch die Ehemaligen gehören, die ihre Verbundenheit mit der Schule zeigen, und den Austausch untereinander.
Doch nun zum Sportlichen: Allen war die Freude am gemeinsamen Sporttreiben sofort anzusehen. Die Spielerinnen und Spieler zeigten großen Einsatz und es wurde richtig guter Volleyball gespielt. Zu betonen ist aber auch, dass es nie ein böses Wort gab, alle aufeinander Rücksicht nahmen und Schiedsrichterentscheidungen stets akzepiert wurden. Da unterscheidet sich Volleyball von manchen anderen Sportarten und Dalberger sind noch einmal besonders. Da zeigt sich fairer Sportsgeist!
Dieses Miteinander zeigte sich auch innerhalb der verschiedenen Teams, die über Klassen- und Jahrgangsgrenzen hinweg gebildet wurden. Die Schüler-Teams „Rubinball“, „The Empire spikes back“, „Die Feldhamster“ und „Die Aufschlagfehler“ belegten die Plätze 14 bis elf. Im Team „Fun Volleys“, das den zehnten Platz belegte, spielten die ältesten Spieler des Turniers, die in den 70-er Jahren am Dalberg Abitur gemacht haben, gemeinsam mit den jüngsten Vertretern aus der Schülerschaft. In anderen Teams spielten Mütter und Väter gemeinsam mit ihren Kindern. „Die Meistärs 2004“, bestehend aus Abiturienten aus dem Jahr 2023, belegten den neunten Platz. Mit „Kirkyfire“ sicherte sich das jüngste Schüler-Team den hervorragenden achten Platz. „Die Talente ohne Georg“ um den Abiturjahrgang 2015 belegten den siebten Rang. Das Lehrer-Team „Karl Theodor“ musste sich am Schluss „Loko Damm“ geschlagen geben und erreichte in diesem Jahr den sechsten Platz. Der Abiturjahrgang 2000 („Abiel Futur 2000“) schaffte es auf den vierten Rang. „Netzroller“, besetzt mit mehreren Führungspielerinnen und -spielern aus ehemaligen Wettkampfmannschaften Volleyball, erreichte einen Podiumsplatz und erspielte so 50 Euro für die Wettkampfmannschaften der Schule. Die Titelverteidiger „Oops! We hit it again“ sicherten sich Silber und 100 Euro für den Stützpunkt Volleyball der Schule. Im Finale konnte sich das Team des Elternbeirats und Fördervereins durchsetzen und so das Turnier für sich entscheiden und sich den Pokal und das begehrte Gewinner-T-Shirt sichern. Sie erspielten außerdem 150 Euro für das diesjährige P-Seminar Musical.
Bei der Siegerehrung in der Cafeteria wurden nicht nur die Mannschaften mit Urkunden geehrt und die Preise verteilt. Die Schulleiterin Frau Rank-Lorz dankte auch den Organisatoren für ihren Einsatz und verband mit einem Blumenstrauß noch Geburtstagswünsche mit dem Dank an die Vorsitzende des Fördervereins Frau Fischer.
Mal schauen, ob es am nächsten Samstag nach Dreikönig ein neues Rekord-Turnier geben wird. Die Volleyballbegeisterung in der Schulfamilie ist auf jeden Fall extrem groß.
PfF
